Freitag, 27. Januar 2017

Punta Arenas

Heute steht Punta Arenas auf dem Programm. Was uns von Mark Maeling als Vorteil angepriesen wurde, entpuppt sich als Nachteil...wir brauchen nicht zu tendern, liegen dafür aber weit vom Ortskern weg, im Industriehafen und müssen Bus fahren. Die anderen Schiffe liegen vor Ort und tendern.















 Der Shuttlebusverkehr läuft zäh, es gibt wohl einfach nicht genug Busse und es dauert eine Weile, bis man in den Ort kommt. Wir lassen uns einfach treiben, Einkaufen ist heute auch endlich mal angesagt, aber erst schauen wir uns den Palacio de Sara Braun





und den Plaza des Armas an. Dort steht das Monumento a Hernando des Magellanes als Erinnerung an den Entdecker der Magellanstrasse.



Die beiden Indianer zu seinen Füßen kann man unterschiedlich interpretieren, sie haben sich ihm unterworfen oder sie sind die eigentliche Basis der Region, egal, es gibt sie nicht mehr, sie wurden ausgerottet. Den Fuß des Indianers soll man küssen, dann soll ein Wunsch in Erfüllung gehen oder, die zweite Lesart, dann kommt man wieder her. Egal - ich tu es mal auf alle Fälle.



































Auf dem Plaza Munoz Gamera gibt es einen Touristenmarkt, mit viel Kunstgewerbe, hier stoße ich zum ersten Mal auf den Begriff des Selknam und kaufe mir eine Maske.

 Die Erklärung der Verkäuferin verstehe ich nicht so richtig, aber wieder in Deutschland suche ich im Internet nach dem Wort Selknam und finde dazu Begriffserklärungen und Geschichten. Selknam oder auch Ona waren die Feuerlandindianer.  Besonders schöne Sagen aus dem Feuerland finde ich bei Anne Chapmann.






Einen hübschen Alpaka - Umhang  finde ich hier endlich auch, ein Pinguin T-Shirt für Udo nicht  und damit haben wir genug eingekauft.


  Wir bummeln am Wasser entlang und erblicken Hunderte Komorane.









 Anschließend finden wir ein kleines Cafe ohne Touristen und genießen einen riesigen Toast und einen ebenso riesigen Eisbecher.






Nun haben wir genug gesehen und sind genug gelaufen und freuen uns auf unser Schiff.


Vor dem Abendessen sehen wir dort noch die ersten Albatrosse 




und später am Abend haben wir einen tollen Blick auf ganz schön hohe Gletscher.  



  Der Wind weht uns allerdings fast weg



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