Dienstag, 31. Januar 2017

5.Seetag

Heute ist ein Tag zum Ausruhen.
 Es ist fast den ganzen Tag bedeckt, zwischendurch lässt sich die Sonne sehen und wir haben einen windgeschütztes Plätzchen gefunden, an dem es sich gut im Badeanzug aushalten lässt. Aber das ist ganz schön gefährlich und fast holen wir uns tatsächlich noch einen Sonnenbrand.










Abends genießen wir ausgiebig das Nachtleben. Wir finden das musikalische Unterhaltungsangebot sehr gut. In fast jeder Bar ist Abends Musik und die ist abwechslungsreich.


Am liebsten sind wir im Windjammer, wenn Henry Hood mit Gitarre und Gesang Stimmung macht, so wie viele andere Gäste auch...dort ist nur schwer ein Sitzplatz zu bekommen. Der Henry Fankreis singt gerne mit und es ist schon witzig, wenn "wir Alten " mit Begeisterung Dylan, Beatles und Rockballaden intonieren. Der zweite Musiker im Windjammer versucht das gleiche mit Klavier und Stimme, kommt aber nicht so gut an wie Henry. Sehr gut ist auch die Musik der Latin Soul Band und hier tanzen die Südamerikaner, auch wenn es im Atrium keine Tanzfläche dafür gibt.


Ein bisschen nervig für unseren Geschmack sind die Amber Strings mit ihren Geigen, ihre Tangomusik, die einen Abend angesagt ist, reizt uns nicht zum Tanzen. Die Musiker wechseln die Bars und auch schon mal die Bands und so hört man immer etwas neues. Im Theater waren wir nur zur Tangoshow, die sehr gut war und zu einer wirklich schönen Crewshow.


Gut gefällt mir, dass das Dazzles, welches Nachts zur Disco wird, mitten im Schiff platziert ist und man aus den anderen Bars immer dort vorbeikommt, so dass mancher dort noch hängenbleibt und im Gegensatz zu vielen anderen Schiffsdiscos immer gut Betrieb ist.






Montag, 30. Januar 2017

Port Stanley, Falklandinseln

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Pinguins. Allen Sorgen einiger unserer Mitreisenden zum Trotz zeigt sich auch heute das Meer ruhig, so dass dem Tendern zur Insel nichts im Wege steht. Der Himmel ist...mal wieder blau, die Sonne scheint und 10 Grad Temperatur ist wärmer als erwartet. 




Heute haben wir uns auf eine lange Fahrt über Schotterpisten und Off-Road eingestellt. Das es sooo Off-Road ist, darüber haben wir nicht vorher nachgedacht und so erleben wir ...außer Pinguinen...auch noch zum ersten Mal so eine richtige Off-Road Tour. Es war toll, unsere Fahrerin Toni fährt super, und wir haben ein toll gefedertes Auto. 





Nach einer aufregenden Tour erreichen wir den Strand , an dem sich die Pinguine befinden.

Hier sag ich nichts mehr zu.... die Bilder sprechen für sich.




















Zurück fahren wir den selben Weg über Stock und Stein.




Nach diesem fantastischen Ausflug erreichen wir wieder den Hafen und staunen über die lange Schlange von Gästen, die zurück wollen. Wie wir später erfahren, konnten die Tenderboote wohl zwischendurch nicht fahren und nehmen grade erst die Arbeit wieder auf. Da sie auch nicht voll beladen werden können, es fahren immer nur um die 70 Passagiere, zieht sich die Rückfahrt zum Schiff hin. Wir gehen erstmal bummeln und dann im Pub das teuerste Bier unserer ganzen Reise trinken, aber es war soooo lecker.






Irgendwann stellen wir uns dann doch auch mal an und sehen, 
dass die See schon ruhiger geworden ist. 



Bei Ankunft am Schiff erwartet uns eine ganz tolle Organisation, so haben wir Tendern bei unruhiger See noch nie erlebt. Ein Offizier kommt an Bord und sorgt dafür, dass sich alle Gäste wieder hinsetzen, um sie dann Reihe für Reihe zum Ausgang zu dirigieren. Dort stehen nicht nur die üblichen 2 Helfer beim Aussteigen, nein rechts und links stehen je weitere 6 Mann und man wird förmlich weitergereicht bis auf die halbe Treppe... so schnell und sicher, dass man gar nicht zur Besinnung kommt. Einfach toll, das ist ein absolutes Excellent für NCL wert.

Sonntag, 29. Januar 2017

Cabo de Hornos



Schon wieder haben wir so ein unverschämtes Glück mit dem Wetter. Kein Sturm, kein Nebel, kein Regen...nein...blauer Himmel, ruhige See, allerdings ein frischer Wind bieten eine wunderbare Kulisse für den Ausblick auf Kap Hoorn. 





















Es ist schon ein Wahsinnsgefühl hier an der Reeling zu stehen und auf
 das sagenumwobene Kap zu blicken.

Bei der Weiterfahrt zurückschauend ziehen wieder Wolken über Kap Hoorn auf und es wird diesig.



Mittags wird an Bord die Kap Hoorn Taufe gefeiert, an der allerdings 
nicht so viele Gäste teil nehmen, wir auch nicht.


Den Nachmittag verbringen wir in unserem Eckchen, irgendwann kommt die Sonne und es wird schön warm. 



Wunderschön anzusehen sind die vielen Albatrosse, die um das Schiff herumsegeln.

So fahren wir dem nächsten Höhepunkt unserer Reise entgegen.