Sonntag, 5. Februar 2017

Buenos Aires 2.Tag

Leider regnet es heute Morgen weiter. Das letzte Frühstück findet also wieder in unserer Lieblingsecke statt und danach nehmen wir wehmütig Abschied von der Sun. Gerne werden wir wieder einmal mit ihr fahren. 

Die Taxis kosten heute das doppelte wie gestern, wegen des Gepäcks... nun ja, sie sind sooo billig normalerweise, da sollen sie heute mal mehr verdienen. Schnell sind wir am Hotel, die Koffer abgegeben und schon sitzen wir im nächsten Taxi nach La Boca.
La Boca ist wohl der bekannteste und bunteste Ortsteil von Buenos Aires
 und es macht Spaß ihn anzusehen. 




















Geht man ein allerdings ein bisschen weiter aus dem Zentrum heraus Richtung Stadion hört die Fröhlichkeit schon auf und es verbreitet sich der Eindruck von Armut. 






La Bombonera ... die berühmteste Pralinenschachtel der Welt



Nach La Boca habe ich für den Sonntag nur noch San Telmo auf unserem Programm. Hier war ein sehr ausgedehnter Flohmarktbummel mit dicken gegrillten Steaks und Straßentango geplant, leider regnet es sich nun aber ein und es ist zwar nicht kalt, aber der Wind wird immer stärker. Schade. 




Da müssen wir erst mal zum Aufwärmen wieder eine Pause machen. 

Schon wieder die großen Bierflaschen.
 





Buenos Aires gefällt mir, es gibt soviel Grünanlagen und überall in den Straßen Bäume. Ich finde, es ist eine schöne Stadt, die ich gern nochmal
 besuchen würde.





Tango vor dem Cafe Tortoni mit Horacio Ferrer, Künstler, Poet und tanguero, der den wunderschönen Text zur "Balada para un loco" geschrieben hat, einem Tango von Astor Piazolla, mit dem ein neues Tangozeitalter begann.












Zurück auf der Ave. de Mayo schauen wir die Lokale an. Wir haben Hunger, schließlich sind wir seit 14 Tagen viele Mahlzeiten gewohnt, also steht ein nettes Mittagessen in der London Citybar an. Sehr gut, sehr reichlich und nicht so teuer, dazu ein Brotkorb, den ich mir so auf der Sun gewünscht hätte.






An einem Tisch sitzt der Autor Julio Cortazar...nicht wirklich natürlich, aber er zählte zu den Stammgästen des Hauses und hat hier seine Novelle "Los Premios" geschrieben.

Wir sind  beim "Tango de Mayo" Hotel angekommen und bewundern die Einrichtung. Es ist wirklich sehr nett und ansprechend gestaltet. Den hübschen Dachgarten können wir
 leider heute Nachmittag nicht benutzen.






Nach einer kleinen Nachmittagsruhe machen wir uns für den wirklich letzten und für uns nochmals einen der größten Höhepunkte unserer Reise ans Ende der Welt bereit:
 die Cena Show im  Tango Complejo .









Mit Bedacht habe ich ein kleines Theater ausgewählt, die Show findet hautnah statt und
 hier kann wirklich keiner von Nepp sprechen.
 Das Essen, ein 3 Gang -Menu steht dem auf der Sun in nichts nach und die inkludierten Getränke werden sehr großzügig verteilt... jeder bekommt seine Flasche Wein oder Bier (Liter) hingestellt und Wasser wird eifrig nachgereicht.

Die Show ist großartig.






 Genauso haben wir uns unseren letzten Abend vorgestellt.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen